Stiftung für Heilung und Gesundheit hat einen neuen Vorstand

Die Braunschweiger Stiftung für Heilung und Gesundheit hat mit Rainer Schulte einen neuen ersten Vorsitzenden. Schulte ist in Münster als Heilpraktiker niedergelassen und übernimmt ab sofort den Vorsitz von der Stiftungsgründerin Birgit Massimo. Die Stiftung setzt sich für eine Gleichstellung der natürlichen Heilweisen, also der Naturheilverfahren von der alten erfolgreicher Hausapotheke, über physikalische Therapien bis hin zur Homöopathie, mit der konventionellen Medizin ein. Dabei werden die psychosomatischen und sozialen Hintergründe immer mit einbezogen. Rainer Schulte möchte gerade in Zeiten, in denen die natürlichen Heilweisen in der Öffentlichkeit stark unter Druck geraten, diese stärken. Er sagt: „Mein Herzensanliegen ist, meine in Jahrzehnten gemachten Erfahrungen, Wissen und Kontakte zu bündeln und zu stärken, auf dass die Erfahrungsmedizin nicht noch mehr durch Lobbyisten unterdrückt und gezielt falsch dargestellt wird.“ Dazu gehört nicht nur eine starke Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung, sondern vor allem die Unterstützung von Patientinnen und Patienten, die sich eine Therapie mit natürlichen Heilweisen nicht leisten können – denn nichts ist überzeugender als die eigene Erfahrung. „Wir sehen hier die Krankenkassen in der Pflicht“, sagt Schulte, „doch bis die integrative Medizin Teil der GKV ist, springt unsere Stiftung für bedürftige Patienten ein.“ Auch in einem anderen Gebiet, in dem Stiftung aktiv ist, sollte sich nach Schulte der Staat stärker engagieren: der Forschung. „Es gibt im Bereich der öffentlich geförderten Forschung von natürlichen Heilweisen ein riesiges Defizit. Deshalb unterstützen wir Forscher, die etwa pflanzliche Stoffe unter anderem für die Krebstherapie untersuchen.“

Sein Engagement für die Stiftung zieht Rainer Schulte aus der Gewissheit, dass nur eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung kranke Menschen wieder gesund machen können: „Mein Bestreben ist es immer die Ursachen anzugehen und nicht nur die Oberflächen zu kurieren"    – und diese Einstellung lässt sich auch auf die Gesundheitspolitik übertragen.